Madeira Sehenswürdigkeiten: Reisebericht & Top Reisetipps für die Blumeninsel

Madeira Sehenswürdigkeiten Ponta de São Lourenço
Madeira Sehenswürdigkeiten Reisetipps

Madeira – Die Blumeninsel. Wenn ich das höre, denke ich an ein tropisches Paradies mit milden Temperaturen, überall bunte Blüten und an den süßliche Duft von Tropenfrüchten. So ungefähr habe ich mir die Insel vorgestellt. Was mir aber nicht ganz klar war: Anfang Februar kann es noch richtig richtig kalt sein und regnen wie aus Eimern. Mild fand ich die Temperaturen zumindest an der Küste, im Zentrum der Insel kann es dann schon mal schneien. Die portugiesische Insel hat einiges zu bieten, vor allem für alle Natur- und Wanderfreunde und deswegen zeige ich euch meine Top Madeira Sehenswürdigkeiten. Ein paar Leckerbissen und eine Anekdote über das Drama in unserem Hotel sind auch dabei. 😉 Viel Spaß beim Durchstöbern meines Reiseberichtes.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Levada-Wanderungen

Die ganze Insel ist mit einem Netz aus Bewässerungsanlagen, auch Levadas genannt, durchzogen. Diese dienten dazu, das Wasser aus dem regenreichen Norden in den häufig trockenen Süden zu leiten. Entlang dieser Wasserrinnen lässt es sich ausgezeichnet Wandern. Mittlerweile gibt es etliche, gut ausgebaute Wanderwege, die quer über Madeira führen.

Eine besonders schöne Wanderung startet in dem kleinen Ort Ribeiro Frio. Hier könnt ihr mit dem Bus hinfahren und nach einem kurzen Fußmarsch erreicht ihr den Aussichtspunkt Vereda dos Balcões. Von dort aus bekommt ihr einen tollen Blick in die umliegenden Täler. Als wir dort waren, hat es fast die ganze Zeit geregnet, deswegen war die Sicht eingeschränkt. Nichtsdestotrotz aber ein richtig abenteuerlicher und steiler Aussichtspunkt. Wenn ihr den Weg, den ihr gekommen seid, wieder zurück geht, dann könnt ihr an einer Abzweigung weiter nach Portela wandern. Unterwegs folgt ihr der Levada, seht einige Wasserfälle und müsst einen Bach überqueren. Mehr Informationen zur Wanderung von Ribeiro Frio nach Portelo findet ihr hier. Die coolsten Wanderungen und Mountainbike-Touren auf Madeira hat Sabrina von Couchflucht für euch.

Madeira Sehenswürdigkeiten Levada Wanderung
Eine Levada-Wanderung im Grünen.

Wir waren nach kurzer Zeit nass bis auf die Knochen und nicht einmal der aufgespannte Regenschirm samt Regenjacke hat da noch geholfen. Trotzdem fand ich diese Wanderung richtig toll und werde sie lange nicht vergessen.

Eine weitere tolle Levada-Wanderung führt zum Lagoa do Vento und die Levada de Rei bietet tolle Ausblicke im Grünen.

Ihr könnt nicht genug bekommen von all den Wasserfällen? Dann schaut bei den 25 Fontes vorbei. Wie der Name schon sagt, gibt es hier 25 Wasserfälle bei einer Levada-Wanderung zu bestaunen.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Pico Ruivo

Der Pico Ruivo ist mit seinen 1.862 Metern Höhe der höchste Berg auf Madeira. Auf den Gipfel führt ein ausgezeichneter Wanderweg, den ihr entweder mit dem Taxi oder dem Mietwagen anfahren könnt. Wir wollten ihm auch eine Chance geben, haben es aber leider nicht geschafft, hoch zu kommen. Als wir uns mit unserem kleinen Auto die Straßen hoch kämpften, hat es angefangen zu schneien und der Boden war auf einmal richtig glatt. Bei der Steigung, die die Straße bis zum Parkplatz hatte, war es uns zu riskant, weiter zu fahren. Es ging einfach so gut wie nichts!

Die Reifen drehten durch und im Schneckentempo konnten wir uns nur minimal weiter bewegen. Da hielten wir es für schlauer, wieder umzudrehen und uns stattdessen ein anderes Wanderziel zu suchen. Einen richtig schönen Beitrag zur Besteigung des Pico Ruivo findet ihr aber bei den Phototravellers. Wir sind dann stattdessen zum Ponta de São Lourenço weiter gefahren. Auch eine richtig tolle Madeira Sehenswürdigkeit!

Madeira Sehenswürdigkeiten Klippen Brandung
Steile Klippen in der Brandung.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Ponta de São Lourenço

Tja, das mit dem Pico Ruivo hat ja nicht so funktioniert. ABER dafür hatten wir eine andere Wanderung, die einfach nur der Hammer war! Wir sind ganz an das Ost-Ende von Madeira gefahren, um von dort aus zum östlichsten Punkt der Insel zu wandern. Die steilen Klippen sehen wirklich spektakulär aus und der beißende Wind lässt das Meer gnadenlos gegen den schroffen Fels peitschen. Die Aussicht, die sich hier bietet solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen, deswegen ist die Wanderung am Ponta de São Lourenço mein absolutes Madeira-Highlight!

Auf dem Weg zurück hat es dann abwechselnd sehr stark gewindet oder wie aus Kübeln geschüttet. Ich glaube, ich habe mich noch nie abenteuerlicher bei einer Wanderung gefühlt, als an diesem Tag. Falls ihr noch mehr Wander-Eindrücke sammeln wollt, dann könnte euch der Wander-Guide von The Hike Tribe gefallen. Dort haben Jasmin und Jan die schönsten Wanderungen auf Madeira für euch gesammelt.

Madeira Sehenswürdigkeiten Ponta de São Lourenço
Ein Traum! Die tollste Wanderung führt uns zu Ponta de São Lourenço

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Camara de Lobos

Einen richtig netten Abstecher bietet Camara de Lobos. Dieser beschauliche Ort kann super einfach von Funchal aus mit dem Bus erreicht werden und bietet sich für ein Mittagessen und ein paar ruhige Stunden am Nachmittag an. Der Name Camara de Lobos bedeutet übersetzt “Höhle der Mönchsrobben”. Früher gab es noch richtig viele davon, mittlerweile sieht man aber nur noch selten Mönchsrobben an den Stränden. Wir haben leider keine zu Gesicht bekommen.

Allerdings gilt Camara de Lobos auch als der Fischerort schlechthin und deswegen sind wir mittags hierher gekommen, um in einem der vielen Restaurants ganz frischen Fisch zu essen. Das tolle daran: Der Kellner zeigt euch ein Tablett mit den Fischen, die zur Auswahl stehen und ihr könnt euch einen aussuchen. Dieser wird dann für euch mit ganz viel Knoblauch gegrillt. Wir waren im Restaurante Coral und haben den ‘Catch of the Day’ mit Blick auf’s Meer genossen.

Fischerboote in Camara de Lobos.
Fischerboote in Camara de Lobos.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Die Hochebene Paul da Serra

Auf der Hochebene Paul da Serra seht ihr vor allem eines: Eine unendlich weite Grasfläche, die an das Schlachtfeld aus Braveheart erinnert. Nur dass wir eben hier nicht in Schottland sind. Im Winter ist diese Hochebene sumpfig und wirkt wenig einladend und als wir dort waren, hat es noch ordentlich geschüttet. Bei gutem Wetter offenbart sich euch aber ein wunderbarer Ausblick über die ganze Insel. Wir sind auf unserer Rundfahrt mit dem Mietwagen über die Hochebene gedüst und bei uns konnte man nicht besonders weit sehen. Es gibt auch einige tolle Wanderwege, die zur Hochebene rauf führen, allerdings solltet ihr schon auch planen, wie ihr von diesem Ort wieder weg kommt, falls ihr kein Auto gemietet habt. So zur Durchfahrt war es zwar ganz nett, aber lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man noch mehr Ziele auf der Fahrt geplant hat.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Mietwagen-Rundfahrt

Eine Woche lang waren wir auf Madeira unterwegs und drei Tage davon hatten wir einen Mietwagen. Das birgt den Vorteil, dass einige Wander-Startpunkte nicht durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar sind oder die Busse zwar schon von vielen Orten aus, jedoch nicht sooo oft fahren. Durch den Mietwagen habt ihr also die maximale Freiheit und könnt an allen Aussichtspunkten stehen bleiben, die euch gefallen.

Wenn ihr mit dem Mietwagen Madeira erkunden wollt, dann solltet ihr schon eine gewisse Fahrsicherheit haben. Die Straßen sind alle sehr gut in Schuss, jedoch sind sie teilweise so steil, dass wir nur im zweiten Gang hoch gekrebst sind. Enge und unübersichtliche Kurven gibt es zu Hauf, jedoch war es die Freiheit und alles, was wir in dieser Zeit gesehen haben, total wert.

Pflanzen
Blaues Meer und überall tropische Pflanzen

Madeira ist lediglich 57 Kilometer lang und 22 breit. Diese Strecke kann man sehr unkompliziert abfahren. Ich empfehle euch, dass ihr am ersten Tag (ausgehend von der Hauptstadt Funchal) den Nordwesten der Insel erkundet und am zweiten Tag dann noch den Osten. Hier lohnt sich dann auch eine Wanderung zum Ponta de São Lourenço.

Den dritten Tag könnt ihr dann noch für alles nutzen, was ihr verpasst habt, oder alternativ zum Pico Ruivo, dem höchsten Berg der Insel düsen. Wir haben es ja leider nicht nach oben geschafft und sind dann wie oben schon beschrieben, zum Ponta de São Lourenço weiter gefahren. Denkt aber dran: Wenn ihr mit dem Auto zu Wanderungen fahren wollt, plant lieber noch einen Tag mehr ein, an dem ihr dann die Sehenswürdigkeiten abklappern könnt.

Bis auf Camara de Lobos haben wir alle unten genannten Punkte mit dem Mietwagen erreicht. Das spart zum einen Nerven, denn die Busfahrer sind echt rasant unterwegs, zum anderen konnten wir es uns zeitlich frei einteilen, wann wir wo sein wollten.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Cabo Girão

Ganz in der Nähe von Funchal befindet sich Cabo Girão. Von einer Terrasse mit Glasboden aus habt ihr hier freien Blick auf die höchste Steilklippe Europas. Die 560m sind schon Respekt einflößend und der Blick über die Insel erst! Im Sommer starten von hier aus auch Gleitschirmflieger. Ich selbst habe keine gesehen, war vermutlich noch zu Früh Anfang Februar.

Sehenswürdigkeiten Madeira Klippe
Der Ausblick auf Madeiras höchste Klippe.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Porto Moniz

Porto Moniz befindet sich im Nordwesten der Insel. Mit dem Mietwagen könnt ihr diesen hübschen Ort einfach erreichen. Bekannt ist Porto Moniz für die ‘Piscina Naturais’, das sind natürlich geformte Felsenbecken, in denen ihr im Sommer baden könnt. Im Februar war es dafür natürlich noch zu kalt, aber es sah schon richtig cool aus, wie ruhig das Wasser darin ist, während die Brandung gegen die Felsen kracht.

Madeira Sehenswürdigkeiten Porto Moniz
Natürliche Felsbecken in Porto Moniz.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Ribeira da Janela

Nach Porto Moniz könnt ihr direkt nach Ribeira de Janela weiter fahren. Hier erwartet euch eine steinige Küste mit mehreren Steinformationen, die sich steil aus dem Meer erheben. Von hier aus könntet ihr auch zu verschiedenen Wanderungen aufbrechen. Wir haben es aber dabei belassen, nur ein paar Fotos zu machen und dann wieder weiter zu fahren.

Ribeira da Janela
Steinformationen in Ribeira de Janela.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Achadas da Cruz

Das solltet ihr euch echt nicht entgehen lassen: Mit dem Mietwagen seid ihr schnell in Achadas da Cruz, wo ihr mit einer windigen Seilbahn die Steilküste hinunter gleiten könnt. Die fahrt kostet nur 3€ und der Betreiber ist total nett und hat uns noch eine Hand voll Mandarinen aus seinem Garten für unterwegs mitgegeben. Wenn ihr hier mitfahren wollt, solltet ihr schwindelfrei sein. Die Kabine ist eng und schon betagt, was es richtig spannend macht, haarscharf an den Felsen vorbei zu fahren.

Achadas da Cruz
Spaziergang in Achadas da Cruz.

Unten angekommen erwartet euch ein toller Weg, der direkt am Meer entlang führt und einige kleine Gärten, in denen verschiedenstes Gemüse angebaut wird. Das war ein richtig tolles Erlebnis und ich finde, diese Seilbahnfahrt gehört einfach zu einem Besuch auf Madeira dazu.

Madeira Sehenswürdigkeiten & Reisebericht: Die Hauptstadt Funchal

Funchal ist echt vieles. Eine pitoreske Stadt mit engen Gassen und kleinen Häuschen, eine Großstadt, die nach Abgasen stinkt, Eine wunderschöne Hafenpromenade, an der man Krebse beobachten kann. Und ein Ort voller richtig steiler Straßen und super engen Kreuzungen und Kurven. Wir hatten ja ein paar Tage lang einen Mietwagen und das war schon echt ‘ne Herausforderung, das Auto steil bergab zu parken und um die engen Kurven zu fahren, ohne etwas mitzunehmen.

Funchal
Die Hauptstadt Funchal.

Alles in allem ist Funchal schon irgendwie cool aber irgendwie auch nicht so schön, wie beispielsweise die vielen kleinen Orte, die ich oben schon genannt habe. Wenn ihr auf Madeira seid, bietet es sich an, in Funchal zu übernachten und dann eure Ausflüge Tageweise von hier aus zu planen. Funchal selbst hat auch ein paar tolle Orte, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Madeira Reisebericht: Drama im Hotel

Eine Anekdote möchte ich euch nicht vorenthalten: Als wir in Funchal übernachtet haben, hatten wir nicht sooo viel Glück mit unserem Hotel. Das Gebäude war alt und renovierungsbedürftig, was eigentlich nicht wirklich aus den Fotos auf der Homepage hervor ging. Was dann aber doch etwas uncool war, war die Tatsache, dass man gleich die ganze Steckdose mitgenommen hat, wenn man einen Stecker ziehen wollte. So ab der Mitte unseres Aufenthalts sind wir plötzlich in der Nacht aufgewacht. Wir konnten von unten hören, wie jemand den Nachtwächter anbrüllt: ‘There was a fire in my room and you don’t care!’

Oh je, ob das einfach ein Betrunkener ist? Das dachten wir uns noch, doch dann konnten wir es selber riechen: Es roch nach Rauch. Alarmiert rannten wir zur Tür und warfen einen Blick in das Treppenhaus. Dort stand der Rauch so dicht, dass ich kaum was sehen konnte. Wir haben also blitzschnell unseren Rucksack geschnappt, ein Handtuch auf Mund und Nase gepresst und sind möglichst ohne zu atmen nach unten gestürmt.

Dort war wirklich der Nachtwächter, dem alles total egal war und der Typ, der im Zimmer unter uns wohnte. Dieser erzählte uns total aufgebracht, dass eine Lampe in seinem Zimmer feuer gefangen hatte und dass er selbst das Feuer geistesgegenwärtig gelöscht habe. Der Nachtwächter hat nicht mal Alarm im Gebäude geschlagen. Nach einiger Zeit kamen dann Feuerwehr und Polizei und wir durften wieder auf unser Zimmer. Nach dieser Aktion wollten wir aber nicht mehr hier schlafen und haben uns kurzfristig in einem anderen Hotel eingemietet. Das Geld für die ungenutzten Nächte haben wir zwar wieder bekommen aber das mulmige Gefühl blieb: Wenn sich die Flammen ausgebreitet hätten, dann hätte uns niemand gewarnt und mit einem Zimmer im 3. Stock und super engen Treppen wäre nicht mehr viel passiert … Naja, dann erst einmal weiter mit den Madeira Sehenswürdigkeiten.

Meerblick mit Klippen
Ein herrlicher Blick auf das Meer.

Madeira Sehenswürdigkeiten: Der Tropische Garten

Richtig cool fand ich den tropischen Garten in Funchal. Den könnt ihr entweder über die Seilbahn erreichen oder mit einem Bus. Wir haben den Bus genommen, da die Seilbahnfahrt deutlich teurer war und weil es echt richtig viel unterwegs zu sehen gab. Mit dem Bus sind wir an coolen Straßen vorbei gekommen und konnten einen Eindruck gewinnen, wie die Menschen in der Stadt so wohnen und unterwegs sind.

Tropischer Garten Funchal
Der tropische Garten in Funchal erzählt die Geschichte portugiesischer Einwanderer in Japan und China.

Im tropischen Garten findet ihr einige asiatisch anmutende Figuren und Bauwerke. Das liegt daran, dass sich die Entwürfe an den Spuren portugiesischer Einwanderer in Japan und China orientierte. Relativ nah am Eingang findet ihr die typischen portugiesischen Keramikfliesen, auch Azulejos genannt, welche die Geschichte der Portugiesen im fernen Osten erzählen. Auch gibt es hier kunstvolle Brücken und Bögen, die stark asiatisch gehalten sind. Ihr kommt zum Schluss noch an einen kleinen Teich, in dem Kois schwimmen und zu einem kleinen Bistro, in dem ihr einen Schluck Madeira-Wein probieren könnt. Als wir im Februar 2018 dort waren, gab es das Gläschen Wein zum Eintrittspreis dazu.

Madeira Sehenswürdigkeiten: Korbschlitten

Da wir bereits im Stadtteil Monte sind, wenn wir den tropischen Garten wieder verlassen, dürfen die Korbschlitten natürlich auch nicht fehlen. Früher wurden die ‘Carros de Cesto’ quasi als erstes öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt, um die Bewohner Montes in die Hauptstadt Funchal hinunter zu bringen. Mittlerweile sind sie aber eine reine Touristen-Attraktion. Ich finde die Fahrt mit 30 Euro für 2 Personen (Stand 02.2018) extrem teuer. Dazu kommt noch die Fahrt mit dem Bus vom Endpunkt bis in das Stadtzentrum. Soll wohl sehr lustig sein, wir sind aber direkt nach dem Garten mit dem Bus wieder zurück gefahren, das war auch abenteuerlich. 🙂

Madeira Reisebericht: Der Markt in Funchal

Wie in allen größeren Städten in Portugal gibt es auch in Funchal eine große Markthalle. Das Besondere: Unten verkaufen die lokalen Bauern ihr Obst und Gemüse und es gibt jede Menge Feinkost. Auf dem oberen Stockwerk ist alles für Touristen vorbereitet … vor allem die Preise. Dort gibt es wunderbar angerichtet exotische Früchte, die ihr alle probieren könnt. Im Probier-Taumel haben wir natürlich gut geschlemmt und wollten für später auch ein bisschen Obst einkaufen. Was wir aber komplett übersehen haben: Die Kilopreise sind überirdisch.

Die Markthalle in Funchal
Exotisches Obst wird in der Markthalle in Funchal angeboten.

Wir wollten unbedingt die Frucht der Monstera-Pflanze probieren. Die schmeckt nach einer Mischung aus Banane und Ananas und sieht aus wie ein grüner Maiskolben. Dazu kamen noch zwei kleine Maracujas (ich wusste gar nicht, wie viele Maracuja-Sorten es gibt) und dann noch eine Cherimoya, das ist ein grünliche Frucht mit eingedellter Oberfläche und echt süßem Fruchtfleisch. Zusammen für diese paar Früchte wollten die Händler 20 Euro haben. Ich war im ersten Moment total baff, habe aber natürlich trotzdem bezahlt und mich hinterher geärgert. Ein Blick in’s Internet hätte uns verraten, dass es wohl bekannt ist, dass die Preise im ersten Stock so wahnsinnig überzogen sind. Hattet ihr auch schon mal eine Situation, in der ihr da standet wie der Ochs vor’m Berg, aber dann trotzdem bezahlt habt? Habt ihr euch dann auch so geärgert? Naja, immerhin war das Obst schon echt gut und jetzt sind wir schlauer.

Backpacking auf Madeira + Reisebericht

Wenn ihr zum Backpacking nach Madeira kommt, gibt es einige schöne Städte mit guter Verkehrsanbindung. Von Funchal aus erreicht ihr jeden Winkel der Insel mit dem Bus oder dem Mietauto. Im Norden der Insel befindet sich Porto Moniz. Dieses Fischerstädtchen ist auch gut vernetzt und bietet eine schöne Kulisse. São Jorge im Norden oder Caniçal sind ebenfalls hübsche Orte zum Verweilen. Ich empfehle euch aber, einfach ein Hotel in Funchal zu nehmen. Die Hauptstadt ist am besten an das Verkehrsnetz angeschlossen und von dort aus kommt ihr auch mit Bussen gut rum. Da Madeira so klein ist, dauert es auch nur eine halbe bis dreiviertel Stunde, bis ihr mit dem Mietwagen von einem Ende der Insel zum anderen tuckert.

Backpacking Unterkünfte auf Madeira

Auf Madeira findet ihr zahlreiche Unterkünfte in verschiedenen Preissegmenten. Wir waren etwas günstiger unterwegs und mir ist aufgefallen, dass vor allem die günstigen Hotels aus den 70ern stammen und oftmals seitdem nicht renoviert worden sind. Eine Backpacking-Unterkunft findet ihr am Besten über Booking, da gibt es Doppelzimmer ab 20 € pro Nacht. Preislich fand ich Madeira in jeder Hinsicht ok. Frühstück im Cafe gibt’s sehr günstig und auch die Preise in den Supermärkten oder auf dem Markt (mit Ausnahme der Touri-Abzocke) sind meiner Meinung nach günstig.

Madeira Reisebericht: Die portugiesische Küche

Sorry an alle, die hier beim Lesen aussteigen: Ich finde die portugiesische Küche echt ein bisschen fad. Das Essen darf aber natürlich nicht in meinem Madeira Reisebericht fehlen. Die Beilagen bestehen oft aus zu lange gekochtem Gemüse, das ruhig ein paar Gewürze hätte vertragen können. Davon abgesehen gibt es noch verschiedene Fische und Fleisch. Diese Hauptspeisen fand ich schon ganz gut, wenn auch nicht vergleichbar mit italienischer oder spanischer Küche, da kommen die Portugiesen meiner Meinung nach nicht ran.

Auf Madeira gibt es einige Gerichte, die ihr auf dem Festland nicht finden werdet. Perfekt also, um den Urlaub abzurunden und damit ihr euch von den ganzen Sehenswürdigkeiten auf Madeira erholen könnt.

Schwarzer Degenfisch mit gegriller Banane.
Schwarzer Degenfisch mit gegriller Banane. Dazu ein kühles Bier!

Schwarzer Degenfisch mit Banane

Klingt jetzt ganz schön abgefahren, aber eine der Spezialitäten auf Madeira ist der schwarze Degenfisch, auch Espada genannt. Dieser Tiefseefisch wird aus bis zu 1.700 Metern Tiefe heraus gezogen und landet dann paniert und zusammen mit einer gegrillten Banane auf dem Teller. In manchen Lokalen gibt es dann noch Maracuja-Soße dazu. DAS ist wirklich etwas Besonderes.

Espetada

Bei einem Espetada handelt es sich um einen Lorbeerstock, auf den Fleischstücke aufgespießt werden. Diese werden dann nur minimal mit etwas Salz und vielleicht noch Rosmarin gewürzt und einfach wie ein Steak gebraten. Das Fleisch fand ich mega gut! Mittlerweile wird der Gebrauch eines Lorbeerstocks aber immer seltener, da die Lorbeerwälder leider schon zu großen Teilen abgeholzt wurden. Vielleicht kommt ihr ja auch in den Genuss eines Espetada, der auf einem anderen Holz zubereitet wurde. Ich glaube, der Unterschied ist nicht sooo groß vom Geschmack her. Grundsätzlich gibt es als Beilagen oft Gemüse, aber auch knusprige Polenta-Würfel oder Süßkartoffeln.

Snacks süß und herzhaft

Bolo de Caco

Einfach so zwischendurch oder gerne auch zum Hauptgericht wird auf Madeira das Bolo de Caco gereicht. Hierbei handelt es sich um kleine Brot-Fladen, die ordentlich mit Knoblauch bestückt erwärmt werden. Heraus kommt ein ordentliches Knofi-Brot das es in sich hat. Das Besondere daran: Wer in den Städten Madeiras unterwegs ist, weiß immer, wann Essen gekocht wird. Dann liegt gefühlt über der ganzen Stadt eine sanfte Knoblauch-Note.

Pasteis de Nata

Klar, das hier kennt wohl jeder. Die kleinen Blätterteig-Törtchen gefüllt mit Pudding-Creme gibt es überall in Portugal und wahrscheinlich jeder findet sie total lecker. Aber aufgepasst! Wenn ihr in eine Bäckerei kommt, haltet auch mal Ausschau nach einem Törtchen mit Maracuja. Es gibt auch etliche andere süße Teilchen, die noch besonders mit Maracuja zubereitet werden. Im Gegensatz zu den ‘normalen’ Gerichten fand ich das Gebäck schon echt gut.

Suppen und Eintöpfe

Auf Madeira könnt ihr auch herzhafte Eintöpfe und Suppen finden. Die Sopa de Tomate e Cebola ist eine würzige Tomaten-Zwiebelsuppe und die Aaçorda besteht aus Brotstücken, Bohnenkraut, einem pochierten Ei und Knoblauch. Genau das Richtige, um sich nach einer Wanderung in den Bergen wieder aufzuwärmen.

Auf dem Weg nach Camara de Lobos Madeira
Auf dem Weg nach Camara de Lobos

Falls ihr noch etwas mehr Zeit habt …

Wir waren nur eine Woche auf Madeira und haben deswegen nur die Sachen besucht, die für uns besonders interessant waren. Dass da natürlich etwas auf der Strecke bleibt, ist klar. Falls ihr also noch etwas mehr Zeit habt, dann habe ich noch ein paar Empfehlungen für euch:

  • Macht noch eine Levada-Wanderung! So etwas wie die Levadas werdet ihr an anderen Orten nicht wieder finden. Das Besondere ist meiner Meinung nach, dass die Wanderwege entlang der Levadas sehr einfach, aber eindrucksvoll sind und das lohnt sich.

  • Bei einem Besuch in Santana könnt ihr traditionelle Häuser begutachten.

  • Informiert euch darüber, ob gerade Feste oder Feiertage sind. Besonders schön sollen sein:

    • Das Blumenfest im April/Mai.

    • Festas da Sé im Mai/Juni hüllen Funchal in buntes Treiben.

    • Das Monte Fest im August ist das wichtigste Fest der Madeirenser.

    • Das Weinfest im September bietet jede Menge Wein.

Madeira Sehenswürdigkeiten: Madeira im Winter

So mild und angenehm, wie die Blumeninsel Madeira auch erscheint, so rau kann das Wetter auch sein. Ihr solltet euch besonders in den Wintermonaten darauf einstellen, jeder Zeit von heftigen Regenschauern überrascht zu werden. Regenjacke und Schirm sind also Pflicht! Bei unserer Levada-Wanderung hat es sogar so sehr geregnet, dass wir wie die letzten Touris noch zusätzlich den Schirm aufgespannt haben. Außer uns war aber niemand so doof, bei dem Wetter zu wandern, deswegen hat es niemand gesehen. 🙂

Und doch: Das war eine richtig tolle Wanderung, bei der wir durch einen Bach gewatet und unter Wasserfällen durch getaucht sind. Das alles bei unter 10 Grad und nass bis auf die Knochen. Da habe ich mich mal wieder richtig abenteuerlich gefühlt und das Aufwärmen danach bei gegrilltem Degenfisch mit Banane war gar nicht mal so schlimm.

Madeira Sehenswürdigkeiten Ponta de São Lourenço Klippen
Wie sich hier das Meer kräuselt … ein Traum!

Madeira Backpacking: Wetterfest auf der Blumeninsel

Wenn ihr in den Wintermonaten auf Madeira unterwegs seid, packt euch neben der gewohnten Wanderkleidung auf jeden Fall die oben genannten Regenklamotten ein.

Das solltet ihr bei einer Reise nach Madeira mitbringen:

  • Wanderklamotten

  • Feste Wanderschuhe

  • Thermo-Leggings schadet nicht

  • Fleece-Jacke oder warmer Pulli

  • Regencover für den Rucksack

  • Regenjacke

  • Regenschirm

  • Sonnencreme (Ja, Sonne gibt es auch 😉 )

Ein kleiner Tipp: Nehmt die Sonnencreme wirklich von zu Hause mit, die kostet vor Ort nämlich echt nicht wenig und wir mussten ewig suchen, um eine kleine Tube zu finden, die unter 20€ war.

Madeira Sehenswürdigkeiten Silvia im Wind
So windig ist es oft auf Madeira. 🙂

Madeira Reisebericht: Wettervorhersagen

Besonders im Februar ist uns aufgefallen: Kann man an der Küste noch locker im T-Shirt herum laufen, kommen in den Bergen sogar Atem-Wölkchen hervor. Ihr solltet euch am besten auch entsprechend ausrüsten, um für die plötzlichen Wetterumschwünge gewappnet zu sein. Wenn ihr die Wettervorhersage anschaut, dann solltet ihr auf jeden Fall direkt den Ort suchen, der euer Ziel sein wird. Wollt ihr also in Ribeiro Frio wandern, dann schaut auch direkt die Wettervorhersage dieses Ortes an und vertraut nicht darauf, was das Wetter über Funchal sagt. Außerdem könnt ihr euch auf die Vorhersage auch nicht wirklich verlassen. So schnell es anfängt zu regnen, kann es auch wieder aufhören.

Fazit zu meinem Madeira Reisebericht & Backpacking-Empfehlung

Madeira ist eine vielfältige Insel, die mit einigen Überraschungen auf uns wartet. Haben wir bei unserer Ankunft noch gedacht, wir brauchen noch schnell eine kurze Hose, war es kurz darauf in den Bergen richtig kalt. Der Brand im Hotel war auch ein Highlight der etwas anderen Klasse … Trotzdem hatten wir einige tolle Wanderungen und schöne Momente in der Natur und mit den Einheimischen vor Ort.

In den Sommermonaten sollte das Wetter auch stabiler sein, sodass ihr dann wahrscheinlich weniger oft von kalten Regenschauern überrascht werdet. Im Februar war es jetzt nicht unglaublich warm, aber das hat eigentlich den Abenteuer-Charakter nur noch unterstrichen. Ich war total begeistert davon, wie viele Facetten eine so kleine Insel haben kann und kann eine Reise nach Madeira wärmstens empfehlen!

Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Guide auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Madeira zeigen und etwas Lust machen konnte. Hat euch was gefehlt in meinem Beitrag? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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28 Kommentare bei „Madeira Sehenswürdigkeiten: Reisebericht & Top Reisetipps für die Blumeninsel“

  1. Ich war 2014 auch auf Madeira und war besonders von den vielen Blumen und dem Wandern im Gebirge fasziniert. Leider habe ich damals noch nicht gebloggt, also werde ich wohl irgendwann noch mal zurückkehren! Deine Fotos sind toll.

    1. Hallo Annika! 🙂 Ich fand die Blumen auch toll und die Vielfalt an Möglichkeiten, die man vor Ort hat. Ich habe auch noch ein paar Orte, über die ich gerne schreiben würde, an denen ich aber vor meiner Blogger-Zeit war. Bei mir ist es vor allem Sizilien. Ich war dort vor ein paar Jahren und habe mich total in die kleinen Dörfer und in Palermo verliebt. Jetzt möchte ich unbedingt nochmal dorthin und darüber berichten. Vielleicht klappt’s ja bald, wenn da nicht noch alles Andere auf der Liste wäre … 🙂
      LG Silvia

  2. Pst, Madeira ist 57 KILOmeter lang und 22 breit 😉 Danke für den Bericht. Der weckt Erinnerungen. Wir sind eine Woche lang nur gewandert, daher haben wir von den genannten Orten gar nicht so viele gesehen. Ein Grund, nochmal wiederzukommen …

    1. Öha, da wär die Insel aber ganz schön klein geworden. 😀 Vielen Dank für den Hinweis! Für mich hat’s die Mischung aus Wanderungen und Sightseeing gemacht. Wahrscheinlich auch ein bisschen, weil wir beim Wandern ordentlich durch geregnet wurden und die Klamotten erst mal trocknen mussten. Insgesamt gab es aber echt viel zu sehen, was mir total gut gefallen hat.
      LG Silvia

  3. Da bekomme ich richtig Lust, Madeira auf eigene Faust zu erkunden. Nach Teneriffa (in meinen Augen zu trocken) sieht es hier richtig heimelig aus ☺️

    1. Hallo Korinna,
      Oh ja, wenn dir Teneriffa zu trocken ist, könnte dir Madeira richtig gefallen. Hier ist alles saftig grün und eher tropisch-feucht. 🙂
      LG Silvia

  4. Hallo Silvia,

    das ist echt ein megaguter Beitrag über Madeira, hat mir super gefallen, da ich auch schon mehrmals auf Madeira war und die Insel einfach wahnsinnig in mein Herz geschlossen habe. 🙂

    Das Lustige ist, dass ich in der Markthalle genau wie Du auf die Obstverkäufer reingefallen bin! 😉 Und ich dachte noch, ich wäre besonders schlau, dass ich extra in die zweite Etage gehe um die zu kaufen und nicht unten, wo die ganzen Touristen sind! Oh Mann, richtig dämlich!

    Erst habe ich fleißig alle Maracuja-Sorten probiert und dann 5 oder 6 Stück gekauft, auch für 20 Euro!!!! Ich bin fast umgekippt, als ich den Preis gehört habe. Die Waage war auch vollkommen falsch geeicht…..

    Na ja, das passiert uns nicht nochmal! 😉

    Den Espada mit Banane habe ich auch so gerne dort gegessen, mmhh … lecker!

    Ach, jetzt hab ich richtig Madeira-Fernweh (und Hunger.. 😉

    Liebe Grüße,
    Sabrina von Couchflucht.de

    1. Hallo Sabrina,

      Vielen Dank, das freut mich meeega, dass dir der Beitrag gefällt!!! 😀

      Hahaha, uns ist es EXAKT genau so gegangen. Wir dachten noch wir sind besonders schlau und haben uns gefreut, dass man die Früchte auch probieren kann und dann auch einmal schlägt die Waage zu und ich hab meinen Zwanziger schneller her gegeben, als ich eigentlich drüber nachdenken konnte. Hätte nie gedacht, dass ich auf so was rein falle, aber anscheinend ist man echt nicht sicher vor solchen Tricks. 🙂

      Ich könnte jetzt auch eine frische Brise Madeira-Wind vertragen, ist auch schon wieder eine Weile her leider. 🙂

      Liebe Grüße
      Silvia

  5. Wow die Fotos sprechen für sich, ein Traum. Ich war noch nie dort, aber wäre eine Überlegung wert, dort mal eine Woche zu verbringen. 🙂

    Liebste Grüße,
    Melanie

    1. Ich fand’s richtig schön und kann es nur empfehlen! 🙂
      LG Silvia

  6. Hallo und WOW, was für ein toller Beitrag von dir! Madeira hatte ich bisher so gar nicht als Urlaubsziel auf dem Schirm aber du hast mich nun total neugierig gemacht. Wir waren Anfang März auf Mallorca, bewusst ausserhalb der Saison und bewusst zu dieser Jahreszeit wenn es noch nicht heiß ist. Vom Klima her also identisch mit Madeira daher denke ich dass mir Madeira auch sehr gut gefallen könnte! Viele Grüsse, Janina

    1. Hallo Janina!
      Freut mich total, dass dir der Beitrag gefällt, hab auch echt viel Zeit reingesteckt 😀 Ich finde es auch toll, außerhalb der Saison zu reisen, vor allem wenn man sich schon darauf einstellt, dass es sonst zu voll wäre. Kann mir gut vorstellen, dass dir Madeira wirklich gut gefallen könnte. 🙂

  7. Ich liebe Inseln und das Reisen. Madeira sieht wunderschön aus. Tolle Fotis und ich bekomme direkt Lust auf Urlaub. liebe Grüsse Sunita

    1. Hallo Sunita! Das freut mich, vielleicht kommt dir die Insel ja nochmal unter. 🙂
      LG Silvia

  8. Ich selbst war noch nie in Portugal, habe aber oft gehört dass Personen dort eher nicht im Sommer hin reisen, sondern außer der Saison. Irgendwann komme ich sicher auch mal dazu und deine Bilder sehen sehr ansprechend aus!
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

    1. Hallo Wioleta,
      Ich glaube, dass es in einigen Regionen Portugals im Sommer dann doch recht drückend warm sein kann und es oft überlaufen ist. Ich finde es dann besser, außerhalb der Saison unterwegs zu sein. Ich kann Madeira auf jeden Fall empfehlen! 🙂
      LG Silvia

  9. Ich war noch nie auf Madeira, habe es aber schon lange auf meiner Travel Bucket Liste stehen. Jeder Bericht den ich über die Insel lese macht Lust auf mehr und das Fernweh größer – so auch deiner! Daher vielen Dank für den tollen Post 🙂

    1. Hi Carry,
      freut mich, wenn ich dein Fernweh noch ein wenig anstacheln konnte! 🙂
      LG Silvia

  10. Deine Eindrücke von Madeira sind ja der Hammer! Das sieht alles sehr toll und einladend aus! Ich weiß zwar nicht warum, aber ich habe mit dieser Insel immer ein „Pensionstenziel“ verbunden. Wird echt Zeit dass ich mir die Insel mal selbst anschaue.

    lg
    Verena

    1. Hallo Verena,
      Das kann ich sehr gut verstehen! Genau so ging es mir, als ich vor zwei Jahren auf Gran Canaria war. Da dachte ich auch, dass da nur Rentner unterwegs sind. Allerdings sind diese Inseln so vielfältig, dass man sicher etwas findet, das zu einem passt. Auf Madeira habe ich vor allem die Wanderungen und die Fahrten mit dem Mietauto genossen.
      LG Silvia

  11. Madeira hatte ich als Reiseziel gar nich auf dem Schirm. Das sieht ja wirklich toll aus und besonders die Speisen klingen total super!
    Liebe Grüße,
    Emilie von LA MODE ET MOI

    1. Hallo Emilie,
      ja, diese Spezialitäten auf Madeira waren schon etwas Besonderes. Die Beilagen waren zwar nicht sooo meins, aber die Hauptgerichte dafür umso mehr.
      LG Silvia

  12. Petra Kirschblüte sagt: Antworten

    War leider noch nie in Madeira. Habe schon viel von der „Blumeninsel“ gehört und wenn ich keine Flugangst hätte, wäre ich gerne mal hingereist. Deine Fotos sind schön und machen auf jeden Fall Fernweh.
    LG Petra
    https://kirschbluetenblog.at

    1. Hallo Petra,
      Das mit der FLugangst ist im Fall von so einer Insel natürlich doof, aber auf dem Festland gibt es auch viele tolle Ziele, die sicher ähnlich sind, muss auch nicht so weit weg sein. 🙂
      LG Silvia

  13. Oh man, habt ihr Glück gehabt mit dem Feuer. Das hätte schlimm enden können.

    Danke für die wunderschönen Bilder. Madeira könnte mir auch sehr gut gefallen. Aber der Anflug ist mit Flugangst nicht so toll….

    Liebe Grüße
    Liane

    1. Ja absolut! Da bin ich echt froh, dass nicht mehr passiert ist.
      Es gibt auf dem Festland sicher auch viele tolle Ziele, die sich super mit dem Zug bereisen lassen. 🙂
      LG Silvia

  14. Ich war noch nie auf Madeira, aber ich wäre sehr glücklich bald mal dorthin zu gehen!
    Klar ist es am Meer im Winter kalt 😊

    1. Madeira ist wirklich toll! Mit den richtigen Klamotten macht auch der Regen und die Kälte nix, auf jeden Fall ein wildes Erlebnis! 🙂
      LG Silvia

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