Meine Iran Reise-Erfahrungen – Gefährlich, altmodisch oder nur Vorurteile?

Tee mit Rosenblüten meine Iran Reise-Erfahrungen

Iran bedeutet Konflikte. Es bedeutet Krisenregion und Krieg. Wenn ich meinen Freunden und Bekannten erzähle, dass ich im Iran war, dann verziehen sie erst einmal das Gesicht. Was will man denn da? Ist das nicht gefährlich? Dort wird man ja überfallen und ausgeraubt. Was, du musstest da auch ein Kopftuch tragen? Da hätte ich ja so schon keinen Bock drauf… Solche und einige andere Vorurteile haben wir im Kopf, wenn wir an den Iran denken. Mit meinen Iran Reise-Erfahrungen möchte ich euch aber zeigen, dass der Iran mehr kann als Wüste und Rückständigkeit und dass es einfach so viel ausmacht, direkt mit den Menschen zu sprechen.

Muster einer Kuppel Iran Reise-Erfahrungen
Muster einer Kuppel

Zwei Wochen waren wir im Iran unterwegs. Wir sind in Teheran angekommen und einmal durch das Land gereist. Auf unserer Liste standen die Städte Teheran, Kashan, Esfahan, Yazd und Shiraz und ihr könnt euch vorstellen, wie viele tolle Eindrücke wir hier sammeln konnten.

Mich haben der warme Empfang und die teils krassen Kontraste so beeindruckt, dass ich gerne über Vorurteile aufklären möchte. Vielleicht nimmt euch das ja ein bisschen die Angst und motiviert euch, auch in den Iran zu reisen. Es lohnt sich wahnsinnig!

Meine Iran-Reise Erfahrungen – das Land:

Pass auf, dass dich niemand ausraubt, dort ist es nicht sicher!

Die ersten Tage war ich noch besonders vorsichtig mit meinem Geld, vor allem da ich ja mein Bargeld größtenteils mit mir rum trug. Dieses Misstrauen hörte aber relativ schnell auf. Vor allem da uns an allen Ecken mit so viel Freundlichkeit und Offenheit begegnet wurde, wie ich es so noch nie gesehen habe. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, nicht sicher zu sein. Klar wird empfohlen, dass man nachts nicht alleine in dunklen Straßen unterwegs ist, aber so weit ich weiß handhaben das die Iraner auch so und wenn ich alleine daheim unterwegs bin, verhalte ich mich auch ähnlich.

Ich denke, dass dieser Glaube der Unsicherheit vor allem durch die angrenzenden Länder Pakistan, Irak und Afghanistan geschürt wird. Es wird deutlich davon abgeraten, sich in den Grenzregionen zu diesen Ländern aufzuhalten. Als Tourist ist man eher im Landesinneren unterwegs, dort wo man auch die schönen und kulturell wertvollen Städte finden kann. Hier hatte ich auch nie den Eindruck, dass irgendwo Gefahr lauern würde. Vor der Reise lohnt es sich, beim Auswärtigen Amt vorbeizuschauen. Dort könnt ihr euch über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Als unverheiratetes Paar dürft ihr kein Doppelzimmer buchen!

Grundsätzlich ist das richtig, wenn man Iraner ist. Als Tourist wird aber nicht danach gefragt und solltet ihr doch mal in einer ländlicheren Gegend übernachten wollen, dann reicht es auch, wenn ihr ein bisschen flunkert. Wie gesagt, wir wurden nie gefragt und es hat sich genauso angefühlt, wie in jedem normalen Hotel.

Der Iran besteht nur aus Wüste!

Auch nicht richtig. Das größte Gebiet ist zwar recht wüst und trocken, aber der Norden ist grün und bewachsen. In den Städten wird viel angepflanzt, sodass es auch einige schöne Parks und grüne Flächen gibt. Die Landstriche sind auch abwechslungsreich aber natürlich anders als bei uns.

Park mit vielen Pflanzen im Iran
Park mit vielen Pflanzen im Iran

Facebook ist gesperrt!

Richtig. Ihr könnt Facebook im Iran nicht benutzen. Die Iraner fahren aber total auf Instagram ab! Deswegen solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr nach eurem Instagram-Account gefragt werdet, sobald ihr jemanden ein bisschen kennen gelernt habt.

Alkohol ist im Iran verboten!

Richtig! Es gibt zwar Möglichkeiten, Alkohol zu besorgen und einige Iraner machen das auch und feiern zu Hause dicke Parties. Als Ausländer solltet ihr aber solche Parties dringend vermeiden. Wenn doch die Polizei vorbei schauen sollte, dann bekommt ihr richtig Ärger. Aber keine Sorge, es gibt eine Menge Shisha- und Tee-Sorten, die ihr stattdessen genießen könnt.

Wenn Du im Iran Fotos machst, dann wirst du verhaftet!

Ich habe so viele Fotos gemacht, dass es erst mal ein paar Tage gedauert hat, bis ich die Bilder aussortiert und bearbeitet hatte. Allerdings solltet ihr dringend darauf verzichten Bilder von Flughäfen, Bahnhöfen und Militäreinrichtungen zu machen, da dies als Spionage gewertet wird. So weit ich weiß, ist das in einigen anderen Ländern auch so. In Städten und bei Sehenswürdigkeiten dürft ihr natürlich so viel knipsen, wie ihr wollt.

Kacheln am Palast in Teheran
Kacheln am Palast in Teheran

Meine Iran-Reise Erfahrungen – die Menschen:

Die Iraner sind fanatisch mit ihrer Religion!

Das kann ich so pauschal nicht sagen. Religion ist sehr wichtig in diesem Land (auch da es von der Regierung festgelegt wurde, dass man nicht ungläubig sein darf) und ich bin auch mit großem Respekt in die ein oder andere Moschee hinein gestapft. Was mich überrascht hatte: Es gab keine missbilligenden Blicke der meist älteren Damen, die sich hier zum Gebet oder einfach zum Beisammensein mit anderen Musliminnen getroffen haben. Stattdessen haben mich einige angelächelt und mir zugenickt. Einmal haben wir uns mit einem Mullah (einem islamischen Priester) unterhalten und wurden von ihm eingeladen, beim Gebet zuzusehen. Dazu unten mehr. 😉

Touristen werden dort angepöbelt!

Ganz und gar das Gegenteil war der Fall! Uns sind so viele freundlich gesonnene Menschen begegnet, die gefragt haben, wo wir herkommen und wie uns der Iran gefällt. Als Tourist wird man warm empfangen und findet an jeder Ecke Hilfe, wenn man sie brauchen würde.

Die Leute dort sind total rückständig!

Die jungen Iraner sprechen größtenteils sehr gutes Englisch und haben eine gute Ausbildung. Sie sind sehr offen gegenüber Fremden und interessiert. Wir hatten einige tolle Gespräche, bei denen ich keineswegs den Eindruck von Rückständigkeit hatte. Auch ältere Menschen suchen den Kontakt und ich hatte den Eindruck, dass sie sich darüber freuen, wenn sich jemand für ihr Land und ihre Kultur interessiert. Da kam es schon mal vor, dass eine ältere Dame uns energisch etwas auf persisch erklären wollte, während die Tochter nicht mehr mit dem Übersetzen hinterher kam.

Thomas und ich auf dem Dach einer Moschee

Die Menschen im Iran sind unfreundlich!

Überhaupt nicht!!! Das ist tatsächlich das größte, wahnsinnigste und unglaublichste, was ich hier erlebt habe. Diese ehrliche Freundlichkeit und die persische Höflichkeit, die mich mit tiefen Respekt und Wärme erfüllt. Ich habe noch nie so nette und hilfsbereite Menschen getroffen und bin wahnsinnig dankbar, dass ich dieses Erlebnis haben durfte! Wenn ich meinen Bekannten davon erzähle, sind diese oft verwundert. Wir nehmen an, dass uns Fremde automatisch mit Abneigung begegnen, kennen wir es doch von zu Hause so und muss es doch so sein, weil wir einfach eines sind – nämlich fremd.

Dabei sind es diese leuchtenden Augen der anderen Frauen, die mich neugierig mustern und fragen, ob ich mit ihnen auf’s Foto möchte. Der pensionierte Polizist, der uns alt und klapprig ein Stück begleitet, um uns den Weg zu zeigen. Familien, die einem einfach so zu sich nach Hause einladen. Es gab so viele Momente mit anderen Menschen, die mich einfach vor Freude zum glühen gebracht haben. Hier sind meine eindrucksvollsten.

Meine liebsten Begegnungen:

  • Wir treffen durch Zufall einen jungen Iraner, der sich auch den Palast in Teheran ansehen möchte. Er begleitet uns und erklärt uns gefühlt ALLES über die iranische Geschichte. Danach plaudern wir noch bei einer Tasse Tee.
  • Bei unserer Wüsten-Tour haben wir eine wahnsinnig liebe Führerin und einen lustigen Fahrer. Im Geländewagen brettern wir ohne Vorwarnung eine steile Düne hinunter und in der Wüste bekomme ich einen Eindruck, welches winzige Stück Freiheit man hier genießen kann.
  • Auf der Straße treffen wir drei Kinder, alle zwischen sieben und neun. Sie fragen wo wir her kommen und bitten uns, dass wir unsere Namen in ihre glitzernden Barbie-Notizbücher schreiben.
  • Wir treffen ein Mädchen mit ihrer Familie und bekommen etwas von seinen Süßigkeiten ab – einfach so und ganz ohne Englisch.
  • Im Hammam treffen wir eine ältere Frau mit ihrer Nichte. Die Nichte spricht super englisch, aber die alte Dame will uns selbst auf persisch erklären, wie das früher im Badehaus lief.
  • Ein Mullah erlaubt es mir, in den Männerbereich einer Moschee zu gehen, um dort Fotos zu machen! Ich habe mich das fast nicht getraut, aber dann konnte ich mich doch überwinden und es war richtig schön.
  • Wir wurden von einem anderen Mullah zum Gebet eingeladen und haben dieses bei einer Tasse Tee von der Galerie aus beobachtet. Danach durften wir auf das Dach der Moschee und Fotos von dem wahnsinnigen Panorama einer Wüstenstadt machen.
  • Eine Familie lädt uns einfach so zu sich nach Hause zum Essen ein, was wir leider ausschlagen müssen, weil das Taxi auf uns wartet.
  • Wir werden von einem jungen Verkäufer gebeten, einen Satz auf Deutsch zu übersetzen. Stolz präsentiert er uns, dass er den gleichen Text schon in anderen Sprachen gelernt hat.
  • Unsere Persepolis-Führerin hat kurzerhand ihre siebzehnjährige Cousine dabei und zusammen haben wir einen tollen Tag, bei dem sich die Führung fast wie eine Nebensache unter Freunden anfühlt. Wir lernen an diesem Tag so viel darüber, wie die Iraner leben und mit verschiedenen Verboten und Situationen umgehen. Umso öfter wird klar, dass sie auch nur Menschen wie wir sind.

Ein Mann mit bunten Tüchern im Basar

Iran Reise-Erfahrungen als Frau

Das große Thema, das auch mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Ich war zwar mit meinem Freund Thomas unterwegs, aber als Frau mit heller Haut, blauen Augen und zum Zeitpunkt der Reise blonden Haaren fällt man schon auf. Allerdings wurde ich hauptsächlich von anderen Frauen begutachtet und freundlich angelächelt, wenn ich den Blick erwidert habe. Unwohl habe ich mich dabei nicht gefühlt.

Hier gibt es noch ein paar Fakten und Vorurteile, die für Frauen interessant sind:

Als Frau muss man sich unauffällig kleiden!

Viele Frauen tragen in konservativen Gegenden über den normalen Klamotten einen “Chador” (sprich: Tschador). Das ist eine Art großer Umhang, der alles bis auf das Gesicht einhüllt und unter dem Kopf mit der Hand zusammen gehalten wird. In Teheran habe ich nur wenige Frauen damit gesehen. Hier trugen sie zwar hauptsächlich auch gedeckte Farben (Dunkelblau, Schwarz, Beige, Pastelltöne). Die Kopftücher hingegen waren quietschbunt und gemustert. Hier wird es nicht so genau genommen und das ist auch gut so.

Ein Herrenhaus im Iran

Als Frau musst du im Iran Kopftuch tragen!

Ja, das ist gesetzlich vorgeschrieben und ihr solltet auch im Handgepäck ein Kopftuch haben, damit ihr es gleich bei der Ankunft anziehen könnt. Am Anfang hatte ich Angst, dass man meine Haare vorne ein bisschen sehen könnte. Das hat sich aber nach kurzer Zeit gelegt, als ich gesehen habe, dass viele Iranerinnen es sehr weit hinten am Kopf tragen und es ihnen auch öfter mal herunter rutscht. Zusätzlich sind lange Ärmel und ein Oberteil, das über den Po geht, Pflicht. Männer dürfen zwar T-Shirt tragen, müssen aber auch eine lange Hose anziehen. Den oben genannten Chador müsst ihr nur drüber ziehen, wenn ihr einen heiligen Schrein betretet. Dort liegen aber normalerweise welche am Eingang aus, die ausgeliehen werden können.

Pass auf, dass dich die Sittenpolizei nicht ran kriegt!

Ja, von der Sittenpolizei habe ich schon oft gehört, aber angesprochen wurden wir nie. Es ist nur wichtig, dass ihr euch angemessen kleidet (egal ob Mann oder Frau) aber das ist meiner Meinung auch eine Frage des Respekts. Das Kopftuch ist gesetzlich vorgeschrieben und ihr solltet es gleich bei der Landung noch im Flieger anziehen. Ich hatte ganz normal ein Kleid mit langen Ärmeln, mein Kopftuch und eine Jeans an und bin nie angesprochen worden.

Muster in der Moschee in Esfahran
Muster in der Moschee in Esfahan

Der Iran und die Politik

Ich habe auch einige Male gehört, dass manche Menschen eine Reise in den Iran nicht moralisch vertretbar ist. Hauptsächlich wegen der politischen Lage und den strengen Gesetzen und Verboten, die hier vorherrschen. Aus der Ferne kann ich die Argumentation schon ein Stück weit verstehen, aber trotzdem nicht so wirklich. Ich finde es selbst auch krass, wie im Iran an einigen Ecken Propaganda zu finden ist und wie viel Einfluss religiöse Persönlichkeiten in die Politik nehmen können. Dennoch finde ich nicht, dass man den Hotelier, den Tourguide oder den Restaurantbesitzer boykottieren sollte, „nur“ aus dem Grund, weil man „so eine Politik nicht unterstützen möchte“.

Letztendlich leiden die kleinen Leute darunter, die ihren Lebensunterhalt vom Tourismus verdienen und was vor allem die Auseinandersetzungen mit den USA in der letzten Zeit angerichtet haben, konnten wir auch vor Ort beobachten: Im Hotel in Kashan sind wir bis auf ein anderes Pärchen die einzigen Gäste. Unterwegs begegnen wir nur sehr selten Touristen und das auch fast nur in Shiraz und Yazd und der Parkplatz vor Persepolis ist fast leer, die Besucher kommen einfach nicht mehr.

Außerdem stellt sich mir die Frage, wieso moralisch gesehen schlechter sein sollte, in den Iran zu reisen, als nach Dubai, Bali, China, Mexiko oder eine ganze Reihe weiter Länder. klar nimmt der Staat auch Geld durch den Tourismus ein, letztendlich können die „kleinen Leute“ gerne mein Geld haben, wenn ich dafür echte Begegnungen mit echten Menschen, weniger Vorurteile, Realität, kulturellen Austausch und neue Sichtweisen bekomme. Das ist es mir wert.

Fazit zu meinen Iran Reise-Erfahrungen

Klar schwirren einige Bedenken im Kopf herum, vor allem mit den unsicheren Nachbarn, Irak, Pakistan und Afghanistan. Trotzdem habe ich mich zu keiner Zeit unsicher oder nicht willkommen gefühlt. Eher im Gegenteil! Die Iraner bringen den Touristen viel Respekt entgegen und freuen sich, wenn man sich für ihre Kultur und das Land interessiert.

“Welcome to Iran”, diesen Satz habe ich so oft gehört, dass ich mich fast geschämt habe, mit solchen Vorbehalten hier anzukommen. Ich finde es wichtig, mit den Menschen zu sprechen, um einen Eindruck darüber zu bekommen, wie sie ticken und warum sie so ticken. Wichtiger ist es, mit den Menschen zu sprechen und nicht über sie! Zuletzt solltet ihr leider die politische Situation im Blick behalten. Wie oben beschrieben, gibt euch das Auswärtige Amt einen guten Überblick, ob vor einer Reise abgeraten wird. Mit den neuesten Entwicklungen und den Hetzen von Seiten der Amerikaner sind schon viele Touristen fern geblieben und wer weiß, ob sich die Lage nicht doch noch mehr erhitzt …

Ich hoffe, ihr hattet Spaß von meinen Iran Reise-Erfahrungen zu lesen und hoffe, dass sich euer Bild über dieses Land etwas aufgelockert hat. Habt ihr noch Iran Reise-Erfahrungen, die ihr gerne teilen möchtet? Lasst mir gerne einen Kommentar da!

Das könnte auch interessant sein:

Neben meinen Iran Reise-Erfahrungen habe ich noch ein paar andere Tipps und Berichte für euch:

  • Ich war ein Wochenende in Florenz und berichte hier darüber, was man in der kurzen Zeit gut besuchen kann.
  • Zusätzlich gab es einen Ausflug nach Cinque Terre. Die fünf Fischerörfer haben mich ja nicht so begeistert.
  • Wenn es euch eher nach Spanien zieht, dann wäre vielleicht Valencia etwas für euch? Meine absolute Lieblingsstadt in Spanien!
  • Wir sind mit dem Fahrrad von München nach Spanien gefahren. Das waren knappe 3.000 Kilometer und vielleicht auch eine Inspiration für euch!

20 Kommentare bei „Meine Iran Reise-Erfahrungen – Gefährlich, altmodisch oder nur Vorurteile?“

  1. Toller Artikel! Ich wusste bislang wenig vom Iran, aber Dein Bericht macht Lust, auch mal hinzureisen, um zu sehen, was an den Vorurteilen wirklich dran ist. Danke schön!

    1. Hallo Sabine,
      vielen Lieben Dank! 🙂 Ich fand den Iran auch wunderschön und kann es nur weiter empfehlen.
      Liebe Grüße,
      Silvia

  2. Interessanter Beitrag!

    Eine Reise in den Iran assoziiere ich gar nicht mit „gefährlich“, hätte jedoch Sorge anschließend zum Beispiel nicht mehr in die USA einreisen zu dürfen.

    Der Iran scheint eine ganz bezaubernde Destination und fast noch ein Geheimtipp zu sein.

    Liebe Grüße
    Isabel

    1. Hallo Isabel,
      Ja da hast du auf jeden Fall recht, dass es Probleme mit der Einreise in die USA gibt. Aktuell kann man (nachdem man im Iran war) nicht mehr über das ESTA Programm einreisen, sondern muss ein Visum beantragen, was deutlich teurer ist und mehr bürokratischen Aufwand bedeutet. Aber darüber geht es auf alle Fälle noch, sofern sie sich nicht noch strengere Einreisebestimmungen einfallen lassen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  3. Hallo!
    Wirklich ein sehr schöner und extrem interessanter Reisebericht! Den hab ich gerade sehr gerne gelesen 🙂
    Liebe Grüße! Lisa

    1. Hallo Lisa!
      Vielen Dank, das freut mich sehr! 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  4. Wow. Wenn man deinen Bericht liest bekommt man Lust direkt dorthin zu reisen.
    Hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
    Liebe Grüße
    Heike von Glueckswomen

    1. Hallo Heike!
      Das freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt. Ich habe mir auch wirklich Mühe gegeben, es so direkt wie möglich darzustellen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  5. Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe bei keinem Land der Erde soviel negative Kommentare geerntet, obwohl kaum einer das Land wirklich kennt. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus: unheimlich freundliche, unheimlich hilfsbereite Menschen, die sich einfach nur freuen, wenn man ihr Land bereist. die Negativpropaganda hat ganze ganze Arbeit geleistet, den Menschen – und die sind mitnichten alles Terroristen – hilft dies nicht.

    1. Liebe Roswitha,
      ich finde es toll, dass du auch so viele positive Erfahrungen machen konntest! Ich finde es wichtig, dass dieses negative Bild aufgelockert werden kann und ich hoffe echt, dass sich die politische Situation bessert, sodass sich mehr Menschen trauen, dorthin zu reisen.
      Liebe Grüße,
      Silvia

  6. HI Silvia,
    wie wunderbar! Danke für diesen wirklich aufschlussreichen Bericht! Ich habe schon viele wahnsinnig tolle Bilder aus dem Iran auf Instagram gesehen , nun weiß ich ich warum 😅. Würde ich auch sehr gerne mal hin und was du berichtest bestärkt mich noch mehr.😍 Ich war 2012 in Kairo und da habe ich schon ähnliche Reaktionen erlebt von Freunden und Bekannten. Vor Ort waren die Erfahrungen dann gemischt, aber ich möchte sie keinesfalls missen. Und ich kann mir die Gastfreundschaft wie du sie beschreibst total gut vorstellen. Klingt wie im Hinterland von Marokko und der Türkei, wo wir als alleinreisende Frauen immer sehr herzlich empfangen wurden.
    Viele Grüße
    Susanne

    1. Hi Susanne,
      vielen Dank für den lieben Kommentar! 🙂 Das klingt ja so, als wenn du auch in Kairo, Marokko und der Türkei tolle Erfahrungen sammeln konntest. Diese Länder würde ich mir auch wahnsinnig gerne noch einmal genauer anschauen! Ich kann eine Reise in den Iran total empfehlen. Ich bin jetzt fast drei Wochen wieder da und immer noch total begeistert. 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  7. Ultra interessanter Artikel, den du da geschrieben hast! Ja, viele Vorurteile hatte ich auch, mit denen du hier aufgeräumt hast. Was mich aber auch fasziniert ist, dass früher der Iran ja viel moderner war und erst das „neue“ Regime wieder diese ganzen strengen Sitten eingeführt hat (bspw. Kopftuchpflicht). Wahrscheinlich ist deswegen die Weltoffenheit der Iraner noch deutlich zu spüren, denn eigentlich war es mal ein sehr fortschrittliches Land. Mich würde deswegen der Iran auch sehr interessieren, aber ob ich mich das so bald traue, weiß ich noch nicht.
    Danke für die tollen Eindrücke.
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

    1. Hi Dorie,
      vielen lieben Dank! 🙂 Ja, es ist schon krass, wenn die Frauen in den 70ern keine Kopftücher tragen mussten, sich das aber nach der Revolution wieder etwas rückwärts entwickelt hat. Man merkt schon, dass die Menschen sich mehr Freiheit und Offenheit wünschen, nur zu laut dürfen sie dabei nicht werden. Was ich so gehört habe, ist der Iran stets im Wandel und ich hoffe echt, dass sich die Regierung auch wieder öffnen wird, das kann aber noch dauern.
      Ich freu mich total, dass ich dir mit den Vorurteilen (die ich vor der Reise auch hatte) weiterhelfen konnte. Vielleicht liest du ja noch den ein oder anderen Reisebericht und kannst dir irgendwann selbst ein Bild von diesem bunten und durchwachsenen Land machen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  8. Sehr schöner Beitrag. Ich denke wir haben oftmals viel zu viele Vorurteile die sich dann in den seltensten Fällen bewahrheiten. Ich finde den Iran auch total spannend und würde gerne mal dort hin reisen. Danke, dass ihr eure Erfahrungen mit uns teilt.
    Liebe Grüße Steffen

    1. Hi Steffen!
      Vielen Dank für den lieben Kommentar. Es freut mich total, dass dir der Beitrag gefällt! 🙂
      Liebe Grüße,
      Silvia

  9. Ein richtig toller Artikel!!!! Vielen Dank dafür. Ich finde den Iran mit seiner jahrtausende alten Kultur auch sehr interessant, war allerdings noch nie dort. Vorurteile abbauen ist so hilfreich <3. Liebe Grüße Claudia

    1. Hallo Claudia,
      Vielen Dank. Ich freu mich total, dass dir der Artikel gefällt! 🙂 Ich finde es auch wichtig, dass etwas gegen Vorurteile gemacht wird und hoffe, dass ich das mit diesem Beitrag auch schon mal anfangen konnte.
      Liebe Grüße,
      Silvia

  10. Wow was für tolle Eindrücke! Selten habe ich etwas über den Iran gelesen, wahrscheinlich auch weil noch nicht all zu viele Blogger dort waren. Ich wusste weder, dass man als unverheiratetes Paar kein Doppelzimmer buchen darf noch, dass man gleich ins Gefängnis kommt wenn man ein Foto macht. Puh! Aber dennoch hört es sich nach einem großen Abenteuer an! Klasse :))

    Viele Grüße
    Isa von lustloszugehen

    1. Hi Isa,
      Das klingt schon ganz schön abschreckend, wenn man sich nicht sicher ist, wie das mit dem Hotelbuchen funktionieren soll, nicht wahr? 🙂 Ich war auch total unsicher, was das anging. Bei uns hat nie jemand nachgefragt, also war es dann auch wieder ok. Es gibt da eine Militäranlage, in der Uran angereichert wird. An der fährt man vorbei, wenn man von Kashan aus weiter in den Süden möchte. Auch als wir dort vorbei kamen, hat uns der Taxifahrer gewarnt, dass wir auf gar keinen Fall ein Foto machen dürfen. Das fühlt sich schon komisch an, aber andererseits gibt es dort jetzt auch nichts zu sehen. Ab und zu fühlt man sich schon etwas in der Freiheit eingeschränkt, ich habe es aber eher so gesehen, wie wenn man bei jemanden zu Hause zu Gast ist. Dort fasse ich auch nicht alles an, was rumsteht, also ist es für mich auch wieder in Ordnung. 🙂
      Es war auf jeden Fall ein wunderschönes Abenteuer, das ich nicht missen möchte.
      Liebe Grüße,
      Silvia

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