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Nachhaltig wandern: Meine Tipps für umweltschonende Wandertouren

Von Silvia
ausblick vom wendelstein

Beim wandern sind wir der Natur ganz nah – wir genießen die reine Luft, bestaunen wunderschöne Ausblicke und lauschen den Geräuschen der Natur. Doch auch wenn wir uns beim Wandern besonders naturnah fühlen, können wir die Umwelt sehr schnell belasten. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen ökologischen Fußabdruck unterwegs niedrig halten kannst: Nachhaltig wandern kann gut funktionieren!

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Was bedeutet nachhaltig wandern?

Für mich bedeutet nachhaltig wandern, dass wir der Natur so wenig Schaden wie möglich zufügen, während wir draußen unterwegs sind. Das erstreckt sich von der Anreise, über die Wanderausrüstung bis hin zum Verhalten auf den Wegen. Auch wenn niemand perfekt ist, soll dieser Artikel ein paar Anreize geben, wie die Wandertour insgesamt nachhaltig gestaltet werden kann. Damit Wanderer, Natur und die dort lebenden Tiere entspannt nebeneinander existieren können. Ich freue mich also, wenn die eine oder andere Inspiration für dich dabei ist. Los geht’s!

ausblick nachhaltig wandern

Die Anreise nachhaltig gestalten

Die Wandertour beginnt natürlich mit der Anreise. Auch wenn ein Wanderurlaub auf einer Insel verlockend klingt, gibt es doch viele nahe gelegene Wanderziele, für die du nicht ins Flugzeug steigen musst. Informiere dich also erst einmal über Wanderziele in deiner Region.

Hast du deine Destination gewählt, informierst du dich im nächsten Schritt darüber, wie du dort hinkommst. Mein Tipp: finde heraus, wo der nächste Bahnhof in der Nähe deines Wanderziels ist oder ob es auch eine Busverbindung gibt. Wir unternehmen unsere Wandertouren ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und wählen deswegen Touren aus, für die wir direkt am Bahnhof starten können oder zu denen uns ein anschließender Wanderbus bringt. Eine Wanderregion, die sich beispielsweise gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden lässt, ist das Chiemsee-Alpenland.

Im Moment ist auch der Trend “Bike & Hike” immer mehr im Kommen. Dabei fährst du beispielsweise mit dem Zug in die Zielregion und nimmst dein Fahrrad mit. Am Bahnhof angekommen radelst du bis zum Startpunkt der Wanderung. So erreichst du auch Touren, die etwas abgelegener starten. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, kannst du mit Freunden eine Fahrgemeinschaft bilden und so die Emissionen pro Kopf niedrig halten.

brotzeit beim wandern

Die Auswahl der Verpflegung

Für mich stellt eine gute Brotzeit jedes Mal ein Highlight dar. Ich liebe es, meine Brote kreativ zu belegen und diese dann auf dem Gipfel zu verschlingen. Achte bei der Verpflegung vor allem auf die Verpackung. Deine Brote und etwas Gemüse passen unkompliziert in eine Brotdose, sodass du keine zusätzliche Folie benötigst. Deswegen: Lieber selbst gemachte Brotzeit mitbringen anstatt Essen, das in Einwegverpackungen steckt. Ideal sind Brotdosen aus Edelstahl. Ich habe aber beispielsweise immer noch Tupperdosen daheim, die ich auch seit Jahren verwende. Diese sind zwar aus Plastik, allerdings habe ich sie nun mal im Haus und fände es auch nicht richtig, diese jetzt zu entsorgen, obwohl sie noch perfekt dicht halten.

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Alternativen zum Brot

Natürlich gibt es noch andere Alternativen zum klassischen Brot. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Couscous- oder Nudelsalat? Auch Wraps, herzhafte Muffins oder Waffeln eignen sich perfekt als Abwechslung zum Brot. Süße Snacks, wie beispielsweise Müsliriegel kannst du ganz einfach und ohne Plastikmüll selbst machen.

Wasser beim Wandern

Beim Wandern darf das Wasser nicht fehlen. Ich habe deswegen immer meine Edelstahlflasche dabei und im Winter zusätzlich dazu noch eine Thermosflasche mit Tee, damit ich mich zwischendurch wieder aufwärmen kann. Manche Edelstahlflaschen gibt es auch bis 2L Füllmenge, was vor allem für längere Touren oder im Sommer praktisch ist.

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Müll wieder mitnehmen

Für mich ein sehr großes Thema: Müll. Egal wohin wir gehen, überall finden wir Müll. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in der Natur nur zu Gast sind. Deswegen ist es auch wichtig, dass wir unseren Müll auch wieder mitnehmen. Leider achten einige Menschen immer noch nicht darauf, sodass es kein seltener Anblick ist, irgendwo Plastikverpackungen, Kronkorken oder leider auch Zigarettenstummel zu finden. Doch selbst biologisch abbaubarer Müll wie Bananenschalen oder Apfelbutzen sind gar nicht so harmlos, wie man denkt, da diese lange brauchen, um zu verrotten. Hier ein kleines Beispiel:

  • Eine Orangenschale braucht 1-3 Jahre, um zu verrotten.
  • Bei der Banane dauert es 1-2 Jahre
  • Apfelgehäuse brauchen ca. 2 Wochen. Das ist vergleichsweise kurz, aber stell dir einfach mal vor, jeder zweite Wanderer würde seinen Apfelbutzen in der Natur entsorgen. Wie würden die Wege dann aussehen?

Die Verpackung eines Müsliriegels oder die Kronkorken der Gipfelhalben verrotten praktisch nicht, sodass dieser Müll sehr sehr lange liegen bleibt. Auch interessant ist, dass menschlicher Kot ca. einen Monat oder länger und Papiertaschentücher bis zu fünf Jahre brauchen, um zu verrotten. Bei Kot ist es außerdem problematisch, dass dieser häufig von Wildtieren gefressen wird, die dann anschließend krank werden können. Der österreichische Alpenverein hat zu diesem Thema eine Tabelle erstellt, in der du nachschauen kannst, wie lange einzelne Gegenstände brauchen, um in der Natur zu verrotten. Spoiler: Es dauert länger, als man denkt.

Waldweg zum nachhaltigen Wandern

Was ist mit Zigaretten?

Besonders frustriert bin ich beim Anblick von Zigarettenkippen. Es gehört doch nicht viel dazu, einen Taschenaschenbecher dabei zu haben, mit dem man die Kippe wieder mitnehmen kann. Wusstest du, dass ein Zigarettenstummel zwischen 40 und 60 Litern Grundwasser verunreinigt? Dass liegt daran, dass in einer Kippe über 4.000 schädliche Stoffe stecken, die z.B. bei Regen herausgespült werden und in das Grundwasser sickern. Außerdem handelt es sich bei den Filtern oftmals nicht um ein Stück Papier, sondern um Celluloseacetat, einem Kunststoff, der viele Jahre braucht, um zu verrotten. Mehr Infos dazu, wie es sich mit Zigaretten und der Wasserverschmutzung verhält, erfährst du beim Naturschutzbund. Hier ein paar Empfehlungen für Taschenaschenbecher:

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  • Kapazität: Taschenaschenbecher geruchsdicht kann unterbringen ca. 10 - 15 Zigaretten oder bis zu 5...

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Auch wenn du selbst darauf achtest, keinen Müll in der Natur zu hinterlassen, ist es auch super, wenn du den Müll deiner Vorgänger aufsammelst und so die Natur entlastest. Nimm dazu einen Beutel mit, sodass du den Müll sammeln und dann daheim entsorgen kannst.

Was tun mit Fäkalien?

Ich habe weiter oben schon angedeutet, dass es eine Weile dauert, bis menschlicher Kot in der Natur abgebaut wird. Irgendwann muss jeder mal die Toilette aussuchen – und manchmal fällt es schwer, die Last bis nach Hause zu tragen. Da das aber unterwegs nicht immer einfach (und umweltfreundlich) ist, habe ich noch ein paar Tipps, was du unterwegs beachten kannst:

  • Vergrabe die Exkremente: hebe dazu ein mindestens 15cm tiefes Loch aus und bedecke dein Geschäft anschließend mit Erde. Du solltest es nicht offen liegen lassen, da sonst Tiere von dem Geruch angezogen werden können, die die Exkremente fressen und eventuell krank werden.
  • Statt Toilettenpapier kannst du auch eine Podusche verwenden. Durch einen Wasserstrahl wird alles sauber und du sparst Papier ein. Solltest du doch Toilettenpapier verwenden, nimm einen Beutel mit, in dem du das benutzte Papier wieder einpacken kannst. Wenn du Toilettenpapier verwendest, dann nimm Recyclingpapier mit und verzichte auf Taschentücher. Diese haben eine andere Struktur, um besonders reißfest zu sein und können wieder schlechter abgebaut werden.
  • Halte mindestens 70m Abstand zu Gewässern, damit die ausgeschiedenen Bakterien das Wasser nicht verunreinigen.

Auf den Wegen bleiben

Auf der ausgewählten Wanderroute gibt es üblicherweise Wege, auf denen du zum Ziel kommst. Diesen solltest du auch folgen und auch – wenn es manchmal verlockend ist – darauf verzichten, eine Abkürzung querfeldein zu nehmen. Wenn du die Wege verlässt und abseits gehst, dann zerstörst du den Boden unter deinen Füßen. Pflanzen können dadurch schlechter wachsen und auch die Wurzeln von Bäumen (solltest du über welche laufen) nehmen schaden.

Abgesehen von dem Schaden an der Natur kann es vielerorts auch abseits der Wege gefährlich sein. Hier steigt die Gefahr, zu stolpern oder auszurutschen und bei abschüssigem Gelände kann es sogar passieren, dass du abstürzt. Um also die Natur und die Bergrettung nicht unnötig zu belasten, ist es sinnvoll, auf den ausgezeichneten Wanderwegen zu bleiben.

Alpenverein schild abschneider

Wildcamping

Wer träumt nicht davon, mitten in der Wildnis ganz mutterseelenallein sein Zelt aufzuschlagen und zu übernachten? Doch Wildcamping ist in Deutschland und den meisten anderen Ländern in Europa verboten und wird mit Geldstrafe geahndet. Außerdem schadet es auch der Umwelt: Tiere, die vor allem Nachts aktiv sind, werden in ihrem Lebensraum gestört und die dort wachsenden Pflanzen werden durch dein Zelt zerstört. Wenn du gerne ein Camping-Erlebnis in der Natur haben möchtest, dann informiere dich über Trekkingplätze, auf denen du legal dein Zelt aufstellen darfst. Wie du solche Plätze findest, hat der Alpenverein anschaulich dargestellt.

Lagerfeuer ja oder nein?

Auch wenn ein Lagerfeuer eine ganz besondere Stimmung mit sich bringt, ist es an vielen Orten verboten, eins zu entfachen. Vor allem in Wäldern solltest du darauf verzichten, da der Untergrund oft trocken ist und dadurch Waldbrandgefahr besteht. Hältst du dich nicht daran, riskierst du nicht nur einen Brand, sondern auch eine Geldstrafe – in Naturschutzgebieten kann diese mehrere tausend Euro betragen. Möchtest du ein Lagerfeuer genießen, dann suche nach ausgewiesenen Feuerstellen. Dort kannst du in Ruhe ein Feuer entfachen und den Abend genießen. Was du bei einem Lagerfeuer beachten solltest, erfährst du hier.

Wildblume und nachhaltig wandern

Umgang mit Wild- und Weidetieren

Unterwegs begegnen wir immer wieder verschiedenen Tieren. Doch wie finden wir den richtigen Umgang mit Tieren verschiedener Art? Ich habe mal ein paar Tipps zusammengestellt, wie eine tierische Begegnung funktionieren kann:

Weidekühe

So wie viele andere Wanderer liebe ich ja Kühe. Allerdings halte ich immer ordentlich Abstand, weil es schnell sein kann, dass die Stimmung kippt und sich die Kuh doch nicht so sehr über den Besuch freut. Auch wenn Kühe meistens friedlich sind, solltest du stets Abstand halten, um eine Konfrontation zu vermeiden. Vor allem wenn Kälber dabei sind, kann ein weiter Bogen nicht schaden, um die Kuh nicht zu verunsichern oder zu provozieren. Wenn du einen Hund dabei hast, nimm ihn unbedingt an die Leine und halte noch mehr Abstand zu den Tieren. Ich konnte schon öfter beobachten, wie die Kühe sauer werden, wenn sie nur einen Hund sehen und diese Gefahr kann ganz einfach vermieden werden. Hier findest du mehr Tipps zum richtigen Umgang mit Kühen. Auch andere Weidetiere, wie zum Beispiel Schafe können aggressiv reagieren, deswegen gilt auch hier Abstand halten.

umgang mit kühen beim Wandern

Wilde Tiere nicht füttern

Wenn du unterwegs auf Murmeltiere, Enten oder andere kleine Tiere triffst, dann ist die Verlockung groß, deine Brotzeit mit diesen Tieren zu teilen. Ich möchte dich bitten, das nicht zu tun. Man kennt es leider aus Kinderbüchern oder Fernsehsendungen, dass man vor allem Enten super mit Brot füttern kann. Das ist aber schädlich für die Tiere! Brot enthält kaum Nährstoffe, außerdem führen Salz und Zucker im Brot zu Bauchschmerzen oder ernsthaften Krankheiten bei den Tieren. Es kann auch vorkommen, dass das Brot schon schimmelt, ohne dass es auffällt. Das ist natürlich ebenso schlecht für die Tiere. Welche Auswirkungen das Füttern von Brot auf die Pflanzen und Gewässer hat, kannst du hier nachlesen.

Generell sollten wir wieder daran denken, dass wir nur zu Gast sind und so schön es auch ist, Tiere zu beobachten, sind wir Besucher in deren Lebensraum und die Tiere müssen ohne unseren Eingriff klar kommen und sich um ihre Nahrung kümmern. Fütterst du beispielsweise Vögel oder Murmeltiere, gewöhnen sich diese an den Menschen und verlieren so ihre Scheu. Das kann dazu führen, dass es beispielsweise zu mehr Unfällen mit Hunden (oder falls Straßen in der Nähe sind auch mit Autos) kommt. Auch wenn es verlockend ist: Beobachte die Tiere lieber aus der Ferne und füttere sie bitte nicht.

Weg im Gebirge

Wandern mit Hund

Hunde sind wunderbar und auch das Wandern mit Hund ist eine tolle Erfahrung. Allerdings kommt es oft zu Unfällen mit anderen Menschen, Kühen oder Wildtieren, wenn Hunde ohne Leine herumlaufen. Wie oben schon beschrieben, reagieren vor allem Kühe empfindlich, wenn sie einen Hund erspähen und immerhin sind bei einem Großteil der Kuhattacken Hunde beteiligt. Der Tierschutzverein hat ein paar Tipps, wie du dich mit einem Hund im Falle einer Kuhattacke richtig verhältst.

Auch wenn keine Kühe in Sicht sind, kommt es leider immer wieder vor, dass freilaufende Hunde ausbüchsen und Wildtiere verletzen. Besonders in der Brut- und Setzzeit ist das problematisch, da Jungtiere dadurch gefährdet werden. Es kommt ab und zu vor, dass z.B. ein Rehkitz von einem Hund verletzt wird und dann langsam an den Verletzungen stirbt. Damit das nicht passiert, solltest du dich im Vorfeld über die Geländebeschaffenheit sowie die Brut- und Setzzeiten und die dabei geltenden Pflichten informieren.

Nachhaltige Wanderkleidung kaufen

Ein wichtiger Bestandteil beim nachhaltigen Wandern bilden die Kleidung und die Ausrüstung, die wir verwenden. Vor allem moderne Outdoorbekleidung beinhaltet hoch verarbeitete Fasern, um gleichzeitig wasserdicht, atmungsaktiv und reißfest zu sein. Das Problem dabei ist die Belastung durch Mikroplastik bei jedem Waschgang (z.B. bei Shirts) oder die fehlende recyclebarkeit.

Viele Sportartikelhersteller legen mittlerweile Wert auf die Verwendung von nachhaltigen Materialien. Achte also beim Kauf von Outdoor Ausrüstung darauf, dass du nachhaltige Hersteller unterstützt, wenn es dir finanziell möglich ist. Eine kleine Hilfestellung, wie du nachhaltige Outdoorbekleidung erkennen kannst, habe ich dir hier zusammengestellt.

almwiese im sommer

Touri-Hotspots meiden

Auch Wanderregionen leiden unter Overtourism. Die Touristenmassen belasten die Natur enorm und auch die Einheimischen fühlen sich mancherorts dadurch bedrängt. Um dieses Problem nicht zusätzlich zu befeuern kannst du Wanderziele meiden, die überlaufen sind, wie beispielsweise den Königssee oder den Eibsee. Suche dir stattdessen ein Ziel aus, das weniger in den Medien präsent und dadurch weniger überlaufen ist. Vielleicht klingt das im ersten Moment langweilig, doch auf weniger bekannten Routen hast du größtenteils den Weg für dich alleine, wodurch du die Natur noch intensiver genießen kannst. Klar ist der Eibsee auch schön, aber dieses eine Foto von diesem einen Felsen am Eibsee kennen wir mittlerweile auch schon auswendig. Warum nicht eigene Wege gehen?

Kleiner Tipp: Die richtig guten Plätze findest du meistens nicht über Instagram, sondern in Wander Apps oder auf verschiedenen Wanderseiten. Wenn du etwas Zeit in die Recherche steckst, hat das auch den Vorteil, dass du mehr über die Wegbeschaffenheit und die Gegend erfährst.

Mein Fazit zum Thema nachhaltig wandern

Wandern ist für mich eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. Ich liebe es, in der Natur unterwegs zu sein, die Ruhe zu genießen und mich ganz auf meine Umgebung zu konzentrieren. Mir ist auch klar, dass die Natur mit jedem Wanderer belastet wird, sodass wir uns bemühen sollten, einen so geringen Fußabdruck wie möglich zu hinterlassen. Ich bin der Meinung: Nachhaltigkeit und Wandern lassen sich sehr wohl vereinen.

Wie stehst du zu dem Thema? Ist dir Nachhaltigkeit beim wandern wichtig und hast du vielleicht selbst noch Tipps? Schreibe es mir gerne in die Kommentare.

 

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2 Kommentare

Jens 1. Juni 2021 - 10:35

Hi, Nachhaltigkeit ist ein großes Thema und sehr schön, dass du es auch für das Wandern aufgreifst. Wir müssen alle lernen etwas umzudenken. Es gibt leider nur eine Natur und die gilt es zu schützen. Toller und ausführlicher Beitrag. Liebe Grüße und weiter so!

Antworten
Silvia 4. Juni 2021 - 22:20

Hallo Jens,
danke für das tolle Feedback! Das bestärkt mich gleich, noch weitere Facetten abzudecken. 🙂
Liebe Grüße
Silvia

Antworten